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Update bei Geocaching.com: Endlich wieder durch Bookmarklisten navigieren
Kurz notiert:
Letzte Nacht hat Groundspeak das Juni-Update für Geocaching.com veröffentlicht. Es beinhaltet 24 kleinere Bugfixes und Anpassungen, größere Neuerungen gibt es in diesem Monat nicht.
Einen erwähnenswerten Punkt gibt es aber dann doch:
Fixed issue of bookmark paging timing out and displaying incorrect contents for indicated page.
Seit Jahren hatte die Seite einen Bug mitgeschleppt, der ein Navigieren durch die Unterseiten einer Bookmarkliste nahezu unmöglich machte. So wurde oftmals bei einem Aufruf der Seite zwei zwar die Website neu geladen und auch angezeigt, dass man sich nun auf Seite 2 der Liste befände, gelistet wurden jedoch die Caches der Seite eins… oder aber auch die der Seite drei. Meiner Meinung nach war das einer der nervigsten Bugs auf Geocaching.com – schön, dass man das auch endlich bei Groundspeak erkannt hat.
Die kompletten Release Notes gibt es wie immer im blauen Forum – Diskussion zu neu entstandenen Bugs gibt es dort natürlich auch…
iPhone: Update für Groundspeaks Geocaching (2.1)
Groundspeak hat mal wieder eine neue Version von “Geocaching” veröffentlicht. Neben ein paar Anpassungen am Aufbau und Design des Interface sind die wichtigsten Neuerungen:
- Download von Pocketqueries
Ermöglicht die Betrachtung von Cacheinformationen ohne Zugriff auf das Internet. Die Pocketqueries werden in unterschiedlichen Listen verwaltet, die bequem aufgerufen werden können. Der Download einer PQ erfolgt sofort, es gibt keine Wartezeit wie beim E-Mailversand.
Zwei kleine Nachteile konnte ich bereits entdecken: Die Caches einer Pocketquery können nicht gemeinsam auf einer Karte dargestellt werden. Diese Funktion ist weiterhin auf die “normale” Suchanfrage beschränkt. Weiterhin können nur “aktuelle” Pocketqueries runtergeladen werden. Das heißt, dass lediglich PQs auswählbar sind, die in “der letzten Zeit” schonmal ausgeführt wurden. Welcher genaue Zeitraum dahinter steckt, konnte ich bisher nicht rausfinden. - Wegpunkte
Innerhalb der Karte ist es nun möglich Wegpunkte anzulegen und anzusteuern. Damit wird auch die Lösung von Multi-Caches möglich. Die Wegpunkt-Funktionalität ist sehr einfach gehalten. Es gibt keine zentrale Liste zur Verwaltung der Wegpunkte und es gibt auch keine unterschiedlichen Typen, einmal angelegte Wegpunkte lassen sich nicht anpassen. Zudem werden in Multi-Caches hinterlegte Additional Waypoints weiterhin nicht angezeigt.
Ich vermute, dass Groundspeak die Wegpunktfunktionalität in einer der nächsten Versionen weiter ausbauen wird. - Neue Kartentypen – Straßenkarte, Topokarte und Satellitenbild
Für die drei Kartendarstellungen können jetzt unterschiedliche Quellen ausgewählt werden. In Deutschland sind die Auswahlmöglichkeiten jedoch stark eingeschränkt bzw. es gibt keine. Für die Topokarte wird auf Opencyclemap und bei den Satellitendaten auf Microsoft Virtual Earth zurückgegriffen. Nur bei der Straßenkarte kann man zwischen Openstreetmap und Virtual Earth wählen.
Insgesamt ein weiterer positiver Schritt nach vorn. Gleichzeitig wird aber deutlich, dass das iPhone mit der Verwaltung größerer Mengen an Cachedaten Probleme hat. Wie auch iGeocacher ist Geocaching nach dem Laden einer PQ direkt zwei mal abgestürzt.
Update bei Geocaching.com – Routen online erstellen
Seit geraumer Zeit veröffentlicht Groundspeak in monatlichem Turnus Updates für Geocaching.com. Diesen Monat gibt es neben wenigen kleinen Bugfixes ein Update für die Funktion “Caches along a route” (Caar). Um eine Pocketquery entlang einer Route zu erstellen war es bisher notwendig, eine Route im GPX-Format oder als Google-Earth KML-Datei hochzuladen. Man war also immer auf zusätzliche Software angewiesen. Zudem war die Erstellung von kompatiblen Routen weitestgehend undokumentiert und führte zumindest bei mir regelmäßig dazu, dass ich nur durch rumprobieren eine funktionierende Route erstellen konnte.
Diese Probleme gehören nun weitestgehend der Vergangenheit an. Über eine Google-Maps-Applikation lassen sich die Routen direkt im Browser erstellen. Das geht über die Eingabe von Start- und Zieladresse oder aber mit zwei Klicks in die Karte. Die Route zwischen den Punkten wird automatisch über die Google-API ermittelt, man kann sich also nicht selbst eine Route Punkt für Punkt zusammenklicken. Was allerdings geht, ist, verschiedene Zwischenstopps per Drag and Drop festzulegen, wodurch die Route dynamisch angepasst wird. Zur Visualisierung eines möglichen Suchgebietes lässt sich über ein Dropdown ein Suchradius einstellen, der sich als gelber Puffer um die Route legt. Dieser hat keinerlei Einfluss auf die später resultierende Pocketquery.
Die von Google durchgeführte Routenberechnung basiert immer auf der Annahme, dass man sich mit dem Auto bewegt. Radtouren oder Wanderstrecken muss man wohl auch zukünftig weiter vorab per Hand in einem anderen Programm zusammenklicken. Trotz dieser kleinen Schwäche macht das neue Routen-Tool Caches along a route deutlich nutzbarer und wird daher vielleicht auch häufiger bei meinen Planungen eingesetzt werden können.
Voraussetzung für die Nutzung von “Caches along a route” ist eine Premium-Mitgliedschaft bei Geocaching.com.
Update bei Geocaching.com
Der April Release von Geocaching.com bringt wenige große Neuerungen. Dafür wurden einige Bugs behoben und Funktionen abgeschaltet. Die komplette Liste gibt es im offiziellen, blauen, Forum.
Die wichtigsten Punkte kurz zusammengefasst:
- Die Google-Earth-KML steht nicht mehr länger zur Verfügung. Wer seine Caches bisher über die Darstellung in Google-Earth ausgesucht hat, muss in Zukunft auf die inzwischen recht guten Karten auf GC.com zurückgreifen. Alternativ lassen sich aber auch Pocket Queries problemlos in Google Earth laden und darstellen.
Mich persönlich trifft das wenig. Ich habe die KML vor allem in meinen Anfangstagen genutzt, sie war mir allerdings schnell zu unübersichtlich und ungenau. - Die bisher inoffizielle Funktion Fieldnotes automatisiert an Twitter zu senden, wurde nun als fester Navigationspunkt unter “My Profile” etabliert. Bisher beschränkte sich die Funktionalität auf Fieldnotes, die von einem iPhone generiert wurden. Diese Einschränkung wurde entfernt, so dass auch per SMS gesendete Fieldnotes getwittert werden.
- Der an vielen Stellen diskutierte Bug, dass die Kilometerzahl von Trackables nicht automatisch aktualisiert wurde, ist nun behoben.
- Bug or feature? Seit Jahren gab es eine Möglichkeit unveröffentlichte Listings über die jeweilige Druckansicht zu betrachten. Dieses “undokumentierte Feature” wurde nun entfernt. Eigentlich schade.
In den Release Notes wird ein “großes Pocket-Query”-Projekt angesprochen, dass es nicht in diesen Release geschafft hat. Habe ich da was verpasst? Wer kann mich aufklären?
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