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Geocaching.com November Update
Groundspeak spielt gerade das November Update für Geocaching.com ein. Es gibt nur wenige wichtige Änderungen. Erwähnenswert sind die Rückkehr des WYSIWYG-Editors für Trackable-Seiten, mehr Souvenirs und zuletzt darf die MyFinds-PQ nun alle drei statt bisher alle sieben Tage angefordert werden. Alles weitere ist Kleinkram.
Etwas interessantes gibt es dann aber doch. Am Ende des Changelogs kündigt Groundspeak für die nahe Zukunft einige wichtige Neuerungen an:
Stats, Ratings and Maps. Oh My!
Es sieht also ganz so aus, als würden in nicht all zu ferner Zeit ein eigenes Bewertungssystem sowie eine eigene Statistikfunktion implementiert werden. Gerade an ein Bewertungssystem hab ich eigentlich nicht mehr geglaubt (hab es mir aber auch nie wirklich gewünscht). Groundspeak wird zunehmend agiler und stärker Kundenorientiert. Das wurde aber auch sowas von Zeit.
Update bei Geocaching.com April 2010 – Pocket Query x 2
In der letzten Nacht hat Groundspeak größere Veränderungen im Umgang mit Pocket Querys vorgenommen.
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Bisher lag die Obergrenze für eine Pocket Query bei 500 Wegpunkten. Dieses Limit wurde auf 1000 Caches angehoben. Damit kann man nun bis zu 5000 Wegpunkte pro Tag aktuell halten (wer’s braucht). Alle generierten PQs können ab der Generierung für sieben Tage bei GC.com heruntergeladen werden. Dabei muss man zukünftig alle PQs mit mehr als 500 Wegpunkten selbst downloaden, während kleine “Taschenabfragen” weiterhin zusätzlich auch per Mail verschickt werden. Die My Finds PQ steht zukünftig ausschließlich als Download zur Verfügung.
Sollte jede PQ eine feste URL haben, die sich nicht bei jeder Generierung verändert (wovon ich ausgehe), bietet das sicherlich viel Raum für schöne neue Tools und GSAK-Macros.
Weitere Informationen zum Release gibt es bei auch bei der Kescherbande und in den Release Notes.
iPhone: Update für Groundspeaks Geocaching (3.0)
Nach längerer Zeit steht mal wieder ein Update für Groundspeaks iPhone App “Geocaching” zur Verfügung. Mit dem Sprung in die Version 3 wurden einige wichtige Neuerungen eingeführt, die sich unterwegs sicherlich als sehr praktisch herausstellen werden.
- Interessant sind die zusätzlichen Informationen wie die Fotos und Cacheattribute, die gegenüber der alten Version nun ebenfalls angezeigt werden können. So besteht die Möglichkeit über eine Fotogalerie alle Spoiler und sonstige Fotos eines Caches anzusehen. Ein sehr wichtiges Feature, war es doch bisher nur über den Aufruf der Webseite außerhalb des Programms möglich, Spoilerbilder zu betrachten. Nach Aufruf eines Caches beginnt das Programm sofort damit, die ersten fünf Bilder der Galerie herunterzuladen.
- Zudem können nun über neuen Menüpunkt die Cacheattribute angezeigt werden. Inaktive, gefundene und Premium-Member-Only Caches erhalten in den Suchergebnissen entsprechende Kennzeichnungen.
- Was die Releasenotes verschweigen: Es gibt nun die Möglichkeit mit einem Rutsch einerseits die gesamte Fotogalerie eines Caches herunterzuladen und andererseits, und das ist nun wirklich sehr praktisch, kann man nun vorab die Kartendaten um das Gebiet eines Caches herunterladen. Mit ein wenig Geschick bei der Planung lässt sich so sicherlich ein ganzer Tagesausflug so planen, dass man unterwegs nicht auf eine Onlineverbindung angewiesen ist. Sicherlich für Nutzer von limitierten Datentarifen oder des iPod touch sehr sinnvoll.
- Die Integration eines Browser in das Programm führt dazu, dass man ab sofort zur Betrachtung des Originallistings die App nicht mehr verlassen muss. Da die Spoilerbilder nun aber sowieso im Programm angezeigt werden, ist die Notwendigkeit einer solchen Funktion nicht mehr so groß wie zuvor. Kleiner Minuspunkt: Die in der Anwendung hinterlegten Logindaten werden nicht für den Browser übernommen, so dass man sich dort nochmal von Hand einloggen muss.
- Die grundsätzliche Geschwindigkeit des Programms wurde verbessert, indem die Kartendaten und die Cacheinformationen ab sofort zwischengespeichert werden und nicht mehr bei jedem Aufruf erneut heruntergeladen werden müssen. So kann man nun zum Beispiel deutlich schneller zwischen den Caches in den Suchergebnissen wechseln.
- Besitzer eines iPhone 3GS haben dank elektronischem Kompass nun die Möglichkeit, die Karte in Bewegungsrichtung ausrichten zu lassen.
Insgesamt wird Groundspeaks “Geocaching” nun endlich erwachsen. Wichtige bisher fehlende Funktionen, wie die Darstellung der Fotos und ein integrierter Browser, haben es endlich in die Anwendung geschafft, das Downloaden von Karteninformationen und das Zwischenspeichern der Cachedaten beschleunigen den Arbeitsablauf deutlich. Gleichzeitig merkt man allerdings auch, dass die Komplexität des Programms unter der Motorhaube deutlich zugenommen hat, worunter die Gesamtperformance der Software leidet. So erscheinen die zwischengespeicherten Kacheln der Karte bei dessen Aufruf zwar prompt, das Verschieben der Karte oder das Zoomen verläuft dagegen aber mit deutlichen Verzögerungen.
Auch wenn der Speicherbedarf des Programms offensichtlich erneut zugenommen hat, so muss man positiv erwähnen, dass die neue Version 3.0 in meinen ersten Tests nicht einmal abgestürzt ist und beim Beenden des Programms den Arbeitsspeicher auch wieder vernünftig freigegeben wird.
Geocaching gibt es für lohnenswerte 7,99€ im Appstore.
Die Releasenotes der Version 3.0 gibt es im blauen Forum.