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iPhone: Update für Groundspeaks Geocaching (2.1)

Groundspeak hat mal wieder eine neue Version von “Geocaching” veröffentlicht. Neben ein paar Anpassungen am Aufbau und Design des Interface sind die wichtigsten Neuerungen:

  • Download von Pocketqueries
    Ermöglicht die Betrachtung von Cacheinformationen ohne Zugriff auf das Internet. Die Pocketqueries werden in unterschiedlichen Listen verwaltet, die bequem aufgerufen werden können. Der Download einer PQ erfolgt sofort, es gibt keine Wartezeit wie beim E-Mailversand.
    Zwei kleine Nachteile konnte ich bereits entdecken: Die Caches einer Pocketquery können nicht gemeinsam auf einer Karte dargestellt werden. Diese Funktion ist weiterhin auf die “normale” Suchanfrage beschränkt. Weiterhin können nur “aktuelle” Pocketqueries runtergeladen werden. Das heißt, dass lediglich PQs auswählbar sind, die in “der letzten Zeit” schonmal ausgeführt wurden. Welcher genaue Zeitraum dahinter steckt, konnte ich bisher nicht rausfinden.
  • Wegpunkte
    Innerhalb der Karte ist es nun möglich Wegpunkte anzulegen und anzusteuern. Damit wird auch die Lösung von Multi-Caches möglich. Die Wegpunkt-Funktionalität ist sehr einfach gehalten. Es gibt keine zentrale Liste zur Verwaltung der Wegpunkte und es gibt auch keine unterschiedlichen Typen, einmal angelegte Wegpunkte lassen sich nicht anpassen. Zudem werden in Multi-Caches hinterlegte Additional Waypoints weiterhin nicht angezeigt.
    Ich vermute, dass Groundspeak die Wegpunktfunktionalität in einer der nächsten Versionen weiter ausbauen wird.
  • Neue Kartentypen – Straßenkarte, Topokarte und Satellitenbild
    Für die drei Kartendarstellungen können jetzt unterschiedliche Quellen ausgewählt werden. In Deutschland sind die Auswahlmöglichkeiten jedoch stark eingeschränkt bzw. es gibt keine. Für die Topokarte wird auf Opencyclemap und bei den Satellitendaten auf Microsoft Virtual Earth zurückgegriffen. Nur bei der Straßenkarte kann man zwischen Openstreetmap und Virtual Earth wählen.

Insgesamt ein weiterer positiver Schritt nach vorn. Gleichzeitig wird aber deutlich, dass das iPhone mit der Verwaltung größerer Mengen an Cachedaten Probleme hat. Wie auch iGeocacher ist Geocaching nach dem Laden einer PQ direkt zwei mal abgestürzt.

iPhone: Update für Groundspeaks Geocaching (2.0)

Gestern noch angekündigt, heute schon auf dem iPhone: Groundspeaks Geocaching in der Version 2.0.

Die Anwendung wurde insgesamt optisch aufpoliert, das Interface optimiert und als fünfte Sprache unterstützt die Anwendung nun auch Japanisch. Zentrales neues Feature ist allerdings die Kartenfunktion.

Das besondere daran ist, dass die Kartendarstellung in das App integriert ist. Bei allen anderen mir bekannten iPhone-Anwendungen wird auf die Google-Maps-Applikation zurückgegriffen, was immer zum Verlassen des zuvor geöffneten Programms führte. Geocaching umschifft diese Hürde indem es nicht Googlekarten anzeigt sondern allen Anscheins nach das Datenmaterial von Openstreetmap nutzt. Das könnte in bisher schlecht erfassten Regionen sicherlich dazu führen, dass die Kartendarstellung für den Nutzer unbrauchbar wird. Insgesamt erweist sich die Karte in ersten Tests allerdings als komfortabel und schnell.

Die Karten lassen sich einerseits zur Anzeige der Suchergebnisse und andererseits zur Navigation nutzen. Dabei präsentiert sich die Anwendung nicht im GC.com typischen Design. Caches werden nicht mit den gewohnten Icons dargestellt, man greift auf die von Google bekannten farbigen Tropfen zurück. Theoretisch gibt es die Möglichkeit zwischen einer Straßen- und Reliefkarte umzuschalten. Welche Basis der Reliefkarte hat ist mir nicht ganz klar, jedoch erscheint sie mir in Deutschland weitestgehend unbrauchbar weil sie einerseits die Höhen nicht besser darstellt und zweitens auf den ersten Blick recht ungenau wirkt.

In der Karte lässt sich jeder Cache wie von GC.com gewohnt anklicken, woraufhin einige Basisinformationen angezeigt werden. Ein weiterer Klick führt zu den detaillierten Cache-Informationen. Auch die Navigation erfolgt ab sofort initial immer über die Karte. Nach dem Start der Navigation werden der Cache und die eigentliche Position dargestellt und auch laufend aktualisiert. Bevorzugt man die Kompassdarstellung, so kann man jederzeit zwischen beiden Ansichten wechseln. Einziges und nicht ganz unerhebliches Manko: Bei jedem Wechsel zwischen Kompass und Karte werden die Kartendaten neu heruntergeladen. Das Zwischenspeichern der Grafiken hätte hier deutliche Vorteile in Sachen Performance und Usability gebracht.

Insgesamt erscheinen mir die Neuerungen sinnvoll und gut umgesetzt. Die Tatsache, dass das Programm nach dreimal Umschalten der Kartenansicht und zwei Suchanfragen abgestürzt ist, ignoriere ich jetzt erst mal…

Es wird der Adobe Flash Player benötigt und im Browser muss Javascript aktiviert sein.

iPhone: Update für Groundspeaks Geocaching (1.2)

24. Januar 2009 Geocaching, Software 1 Kommentar

Groundspeak hat sich seit dem letzten Update von “Geocaching” einige Zeit gelassen. Seit gestern gibt es nun aber die neue Version 1.2 im Appstore. Die Entwickler haben einige neue nützliche Features eingebaut.

Neu ist die Lokalisierung. Das heißt, die Anwendung spricht nun auch Deutsch, Französisch und Niederländisch. Die angezeigte Sprache entspricht dabei (vermutlich) der Betriebssystemsprache des iPhone. Die Qualität der deutschen Übersetzung ist leider nicht perfekt – einige Menüpunkt wurden sogar ganz vergessen.
Ein weiteres wichtiges Feature sind die Fieldnotes. Mit den Fieldnotes lässt sich eine Notiz zu einem Cache schreiben und auf die Seite von Geocaching.com hochladen. Diese lassen sich später dann problemlos in einen Log umwandeln. Damit erlangt die Software einen weiteren großen Vorteil gegenüber Konkurrenzprodukten.
Wollte man bisher ein Spoilerbild betrachten oder nicht nur die letzten fünf Logs lesen, musste man sich den Wegpunkt merken und das Listing im Safari öffnen. Dieses Problem ist nun weitestgehend behoben. Einerseits wurde die Zahl der angezeigten Logs von fünf auf zehn erhöht, zudem gibt es jetzt in jeder Cachebeschreibung einen externen Link auf das Listing.
Eine letzte, undokumentierte Änderung ist die Funktion weitere Verstecke in der Umgebung eines gewählten Caches zu ermitteln. Bisher konnte man nur die eigene Position für die Umgebungssuche verwenden.

Insbesondere auf Grund der neuen Fieldnotes-Funktionalität ist das Update ein bedeutender Schritt nach vorn.

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