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1000 Caches in 1147 Tagen

10. August 2009 Geocaching 2 Kommentare

1000 FindsNun haben wir es also auch geschafft. Wir haben eintausend Caches geloggt und dafür etwas mehr als drei Jahre gebraucht. Sonderlich schnell ist das nicht, aber das ist uns auch nicht wirklich wichtig. Wichtiger sind für mich zum Beispiel die vielen schönen Stunden, die ich durch Geocaching in der Natur mit meiner Frau, meiner Familie und Freunden verbracht habe. Ich habe durch Geocaching viele interessante Orte entdecken können und mich an so manch ausgefallener Versteckidee erfreut. Das ist, was mir an Geocaching so gefällt und warum ich damit auch so schnell nicht aufhören werde.

Wanderungen durch schöne Wälder gespickt mit kreativen Stationen und einem ordentlichen Final haben uns schon immer am besten gefallen. Und so haben wir uns dann auch einen entsprechenden Cache ausgewählt. Der Multi “Die Werkzeugkiste” von patschek liegt am Rand der Haard, einem attraktiven Waldgebiet südöstlich von Haltern. Der Cache verlangte uns so einiges ab, so dass wir für die Begleitung durch die Teams Pherenike und Hunterings sehr dankbar waren.
Letztlich hatten wir einen sehr schönen Tag mit einem tollen Cache und der netten Begleitung, die uns am Ende dann noch mit einem Piccolo beglückwünschte.

Wir freuen uns auf die nächsten 1000!

Bookmarks gesucht

Es gibt sie trotz der zahlreichen uninspirierten Wegwerftradis noch, die außergewöhnlichen, schönen und liebevoll kreierten Caches. Immer häufiger stellt sich für mich allerdings das Problem dar, dass ich mich bei meinen Wochenendplanungen stundenlang durch zahlreiche Listings klicken muss, bis ich mal eine solche Perle entdecke. Immer wieder muss ich allerdings auch feststellen, dass es auf Geocaching.com doch eigentlich bereits ein ziemlich gutes Tools gibt, um die Spreu vom Weizen zu trennen: Die Bookmarklisten.

Viele Cacher benutzen Bookmarklisten, um Caches in irgendeiner Weise sowohl intern als auch extern zu klassifizieren oder zu kategorisieren. Da gibt es dann Listen wie “Meine FTFs”, “ToDo” oder halt auch “Meine persönlichen Highlights”. Ein großer Nachteil ist allerdings, dass es auf Geocaching.com keine Möglichkeit gibt, mit Stichworten oder auch unter räumlichen Aspekten nach diesen Bookmarklisten zu suchen. Im Endeffekt bedeutet das, dass ich eine Bookmarkliste nur finden kann, wenn ich mir ein Listing anschaue, welches auf eben diese Bookmarkliste gesetzt wurde. Das ist nicht sonderlich praktisch, weshalb ich die Idee hatte, für Nordrhein-Westfalen eine Liste interessanter und hilfreicher Bookmarklisten zusammenzustellen.

Ein erstes Ergebnis gibt es auf der Seite “Bookmarklisten NRW“. Bisher finden sich dort Listen aus den Kategorien “Empfehlungen”, “Nachtcaches” sowie “Kinder- und familientaugliche Caches”. Die Lost-Places habe ich aus aktuellem Anlass zunächst nicht berücksichtigt.

Ich hoffe, dass die Sammlung dem einen oder anderen bei der Wahl des nächsten “Highlights” behilflich ist und würde mich sehr freuen, wenn ihr euch mit zahlreichen Kommentaren oder Mails an der Erweiterung der Liste beteiligen würdet.

Frechheit: Stationen zu gut versteckt!

16. Februar 2009 Geocaching 5 Kommentare

Gerade fand ich einen Logeintrag, der sich auf einen Multi mit Schwierigkeitsstufe 4 bezieht:

[...] die Runde hat bei mir auch einen etwas bitteren Beigeschmack hinterlassen. An zwei Stationen hat man die Hinweise so nachträglich getarnt, dass sie praktisch unsichtbar wurden, ein finden war ohne TJ NICHT MÖGLICH, weil man SYSTEMATISCH die Stationen mit MOOS VERDECKT / ZUGESTOPFT hat, so das man auch aus 5 cm Entfernung davor nichts mehr sehen konnte.

Ich habe Dank [...] die Station finden können und habe sie für andere Cacher so zurück gelassen, dass man sie weiterhin mit höheren Suchaufwand finden kann, was im Gegensatz bei mir nicht möglich war. Sicherlich ist es richtig die Stationen für Muggels so zu tarnen oder nicht SO OFFENSICHTLICH zu präsentieren, aber eine 100% Tarnkappe ohne Hint ist in meinen Augen nicht vom Owner gewollt.

Geht’s noch? Mit seinen vierzig gefundenen Caches noch völlig grün hinter den Ohren und schon weiß der schlaue Herr ganz genau, was der Owner gewollt hat und modifiziert einfach mal die Verstecke. Als Owner wäre mir beim Lesen des Logeintrags wohl das Herz in die Hose gerutscht.

Ich habe besagten Cache bereits gefunden und muss sagen: Ja die Stationen sind mit viel handwerklichem Geschick konstruiert und dadurch (bewusst) sehr gut getarnt. Aber genau das ist es doch, was ich bei D4 erwarte und was bei einem Multi am meisten Spaß macht, oder?

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