Alle Beiträge mit dem Tag Kurios
Erster Geocache im Weltraum
Wer bisher der Meinung war, das Finden von Geocaches in der Antarktis oder am Nordpol wäre für ihn kein Problem, der darf sich nun über eine neue Herausforderung freuen. Seit heute gibt es im Weltraum einen Cache, genauer in der seit 1998 um die Erde kreisenden Internationalen Raumstation ISS.
Seit dem Jahr 2001 haben auch Privatpersonen die Möglichkeit, sich ein Ticket für den Flug auf die ISS zu kaufen. Der sechste von bisher insgesamt sieben Weltraumtouristen war Richard Garriott, der die ISS 2008 besuchte. Bei diesem Besuch versteckte Garriott seinen Geocache, der jedoch erst heute auf Geocaching.com veröffentlicht wurde.
Ich bin gespannt wann der erste Blockwart ein needs archived loggt – schließlich ist der Cache nicht an den angegebenen Koordinaten versteckt und erst Recht nicht mit einem GPS-Gerät zu finden. Letzlich ist der Cache von Groundspeak aber wohl durchgewunken worden, weil er einige Publicity für GC.com bringen dürfte.
Nichtsdestotrotz eine witzige und interessante Geschichte und ein neuer Cache für die Watchlist. Bin doch sehr gespannt, wann der erste echte Foundlog kommt.
(via @locuslingua)
Travelbug beschlagnahmt Teil 3 – Unverhofft kommt oft
Die Geschichte unseres Honeymoon-Travelbugs scheint kein Ende zu nehmen.
Anfang 2009 erhielt ich von einer blutigen Anfängerin die Nachricht, dass die Tortenfigur bei der Einfuhr in die USA beschlagnahmt wurde, weil es in einer Munitionskiste transportiert worden war (siehe Blogpost von Februar 2009). Sie hatte den TB zuvor von ihrer Geocaching-Erfahrenen Tochter “GizzyGizmo” zur Mitreise bekommen. “shortys mom” versprach für Ersatz zu sorgen und die neuen Figuren bei der nächsten Cachesuche auszusetzen.
Ein halbes Jahr verging, ohne dass der Travelbug ausgesetzt wurde. “shortys mom” hatte sich inzwischen ein GPS-Gerät gekauft und vergeblich nach Caches gesucht. Nach erneuter Nachfrage erhielt ich überraschender Weise zwei Wochen später per Post die neuen Travelbug-Plaketten sowie fünf Dollar für eine neue Figur (siehe Blogpost von August 2009). Nachdem ich den neuen Travelbug auf die Reise geschickt hatte, hielt ich die Sache für erledigt.
Nun bekam ich am letzten Sonntag eine überraschende Nachricht:
“GizzyGizmo” habe beim Aufräumen eines Schranks den Original-Travelbug wiedergefunden . Er sei nie in die USA gereist und habe sich auch nicht in der beschlagnahmten Munitionskiste befunden und bald ginge die Reise weiter.
In Zeiten wo Travelbugs und Geocoins nicht selten etliche Monate bei Geocachern verwaisen, freut man sich doch sehr, wenn verloren geglaubte Trackables wieder auftauchen.
Travelbug beschlagnahmt Teil 2 – Post aus Jacksonville
Vor gut sechs Monaten wurde mein Travelbug “Ferdinand and his Freifrau on their honeymoon” von einer Cacherin, die zuvor ihren ersten Cache gefunden hatte, mit in die USA genommen. Da sie ihn in einer Munitionskiste transportiert hatte, wurde er bei der Einreise beschlagnahmt (siehe Artikel vom Februar). Freundlicherweise hatte sie bei meiner ersten Nachfrage per E-Mail bereits eine neue Plakette sowie einen neuen Anhänger gekauft und wollte den neuen Travelbugs so schnell wie möglich wieder auf die Reise schicken. Nach ein paar weiteren Mails stellte sich dann aber heraus, dass besagte Cacherin gar kein GPS besaß und erst noch eines kaufen wolle.
So strichen dann die Monate ins Land, ich hatte unseren Hochzeits-Travelbug fast schon wieder vergessen, als beim Betrachten meines GC.com-Profils wieder auf den Travelbug stieß. Daraufhin schrieb ich die Cacherin erneut an und fragte, ob sie den TB inzwischen freigesetzt hätte oder ob sie mir nicht einfach die Plakette per Post schicken könne.
Nach einer Woche kam die verblüffende Antwort:
Sie habe sich inzwischen ein GPS-Gerät gekauft und zwei Caches gesucht. Beide aber nicht gefunden. Und weil sie Fußkrank wäre und nicht weiter als 250 Meter laufen könne, würde sie wahrscheinlich auch so schnell keinen Cache finden können. Der Travelbug wäre per Post unterwegs. Ach ja, und der Versand zusammen mit dem Anhänger wäre zu teuer gewesen. Weshalb sie stattdessen einen 5-Dollarschein dazu gelegt hätte.
Und das kam dann am letzten Samstag per Post:

Mit so viel Entgegenkommen hätte ich echt nicht gerechnet.
Jetzt muss ich nur noch rausfinden, wo es die Hochzeitstorten-Figuren zu kaufen gibt, dann können wir unsere virtuelle Hochzeitsreise nach mehr als einem halben Jahr Zwangspause endlich fortsetzen.
Frechheit: Stationen zu gut versteckt!
Gerade fand ich einen Logeintrag, der sich auf einen Multi mit Schwierigkeitsstufe 4 bezieht:
[...] die Runde hat bei mir auch einen etwas bitteren Beigeschmack hinterlassen. An zwei Stationen hat man die Hinweise so nachträglich getarnt, dass sie praktisch unsichtbar wurden, ein finden war ohne TJ NICHT MÖGLICH, weil man SYSTEMATISCH die Stationen mit MOOS VERDECKT / ZUGESTOPFT hat, so das man auch aus 5 cm Entfernung davor nichts mehr sehen konnte.
Ich habe Dank [...] die Station finden können und habe sie für andere Cacher so zurück gelassen, dass man sie weiterhin mit höheren Suchaufwand finden kann, was im Gegensatz bei mir nicht möglich war. Sicherlich ist es richtig die Stationen für Muggels so zu tarnen oder nicht SO OFFENSICHTLICH zu präsentieren, aber eine 100% Tarnkappe ohne Hint ist in meinen Augen nicht vom Owner gewollt.
Geht’s noch? Mit seinen vierzig gefundenen Caches noch völlig grün hinter den Ohren und schon weiß der schlaue Herr ganz genau, was der Owner gewollt hat und modifiziert einfach mal die Verstecke. Als Owner wäre mir beim Lesen des Logeintrags wohl das Herz in die Hose gerutscht.
Ich habe besagten Cache bereits gefunden und muss sagen: Ja die Stationen sind mit viel handwerklichem Geschick konstruiert und dadurch (bewusst) sehr gut getarnt. Aber genau das ist es doch, was ich bei D4 erwarte und was bei einem Multi am meisten Spaß macht, oder?
Travelbug beschlagnahmt
Einer meiner Travelbugs hatte das zweifelhafte Glück von einer Geocacherin aufgenommen zu werden, die gerade ihren allerersten Cache gefunden hatte.
Ihre Ankündigung, den TB mit nach Florida zu nehmen, ließ mich zunächst hoffen. Doch nachdem die gute Frau im folgenden Monat nicht ein einziges Mal eingeloggt gewesen war, erlaubte ich mir freundlich nachzufragen, ob sie den TB noch hat und ob sie überhaupt plane nochmal Geocaching zu betreiben.
Die Antwort:
Thanks for writing. Yes, I still have Ferdinand and his Frau….sort of. They got lost on the trip to the US. [...] Sorry, it is the first time in 50 years of travel that I have had to open my luggage at customs. However, carrying an ammunition box made US security very uneasy.
Soso… die Einfuhr einer Munitionskiste hat die US-Beamten also nervös gemacht… wer hätte das gedacht? Immerhin ist besagte Cacherin nicht nur naiv sondern auch sehr nett: Sie hat inzwischen einen neuen TB und einen neuen Anhänger besorgt, so dass die Reise hoffentlich bald weiter gehen kann.
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