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Update bei Geocaching.com: Die Google-Earth KML ist zurück
Letzte Nacht wurde das Juli-Release von Geocaching.com veröffentlicht.
Wichtigste Neuerung: Die Google Earth KML, mit der Geocaches von Geocaching.com in Google Earth dargestellt werden können, ist zurück. Noch im April hatte Groundspeak das Feature mit der Begründung entfernt, es würde eine zu hohe Serverlast verursachen und würde sowie nur von wenigen hundert Usern genutzt. Das Feedback in den Foren zeigte dann aber doch, dass die angeblich so geringe Zahl an Nutzern wohl nur ein vorgeschobener Grund gewesen ist. Das Feature wiederbelebte trägt nun den Namen Geocache Google Earth Viewer und ist in seiner Funktionalität überarbeitet worden. So ist die Anzahl der täglichen Abfragen auf 25 für normale Nutzer und auf 250 für Premium-Nutzer beschränkt und es werden maximal 500 Geocaches auf einmal angezeigt. Dafür funktioniert aber die Anzeige der richtigen Geocache-Icons endlich mal wieder richtig. Den Link zum Viewer gibt es unter “My Profile“.
Neben dem Revival der Google Earth KML beinhaltet das Juli-Release noch viele kleinere, wenig spektakuläre, Textänderungen und Bugfixes (siehe Release Notes). Einzig noch erwähnenswerte Neuerung ist, dass Österreich und die Slowakei nun auch mit Bundesländern versehen wurden.
Update bei Geocaching.com – Routen online erstellen
Seit geraumer Zeit veröffentlicht Groundspeak in monatlichem Turnus Updates für Geocaching.com. Diesen Monat gibt es neben wenigen kleinen Bugfixes ein Update für die Funktion “Caches along a route” (Caar). Um eine Pocketquery entlang einer Route zu erstellen war es bisher notwendig, eine Route im GPX-Format oder als Google-Earth KML-Datei hochzuladen. Man war also immer auf zusätzliche Software angewiesen. Zudem war die Erstellung von kompatiblen Routen weitestgehend undokumentiert und führte zumindest bei mir regelmäßig dazu, dass ich nur durch rumprobieren eine funktionierende Route erstellen konnte.
Diese Probleme gehören nun weitestgehend der Vergangenheit an. Über eine Google-Maps-Applikation lassen sich die Routen direkt im Browser erstellen. Das geht über die Eingabe von Start- und Zieladresse oder aber mit zwei Klicks in die Karte. Die Route zwischen den Punkten wird automatisch über die Google-API ermittelt, man kann sich also nicht selbst eine Route Punkt für Punkt zusammenklicken. Was allerdings geht, ist, verschiedene Zwischenstopps per Drag and Drop festzulegen, wodurch die Route dynamisch angepasst wird. Zur Visualisierung eines möglichen Suchgebietes lässt sich über ein Dropdown ein Suchradius einstellen, der sich als gelber Puffer um die Route legt. Dieser hat keinerlei Einfluss auf die später resultierende Pocketquery.
Die von Google durchgeführte Routenberechnung basiert immer auf der Annahme, dass man sich mit dem Auto bewegt. Radtouren oder Wanderstrecken muss man wohl auch zukünftig weiter vorab per Hand in einem anderen Programm zusammenklicken. Trotz dieser kleinen Schwäche macht das neue Routen-Tool Caches along a route deutlich nutzbarer und wird daher vielleicht auch häufiger bei meinen Planungen eingesetzt werden können.
Voraussetzung für die Nutzung von “Caches along a route” ist eine Premium-Mitgliedschaft bei Geocaching.com.
Update bei Geocaching.com
Der April Release von Geocaching.com bringt wenige große Neuerungen. Dafür wurden einige Bugs behoben und Funktionen abgeschaltet. Die komplette Liste gibt es im offiziellen, blauen, Forum.
Die wichtigsten Punkte kurz zusammengefasst:
- Die Google-Earth-KML steht nicht mehr länger zur Verfügung. Wer seine Caches bisher über die Darstellung in Google-Earth ausgesucht hat, muss in Zukunft auf die inzwischen recht guten Karten auf GC.com zurückgreifen. Alternativ lassen sich aber auch Pocket Queries problemlos in Google Earth laden und darstellen.
Mich persönlich trifft das wenig. Ich habe die KML vor allem in meinen Anfangstagen genutzt, sie war mir allerdings schnell zu unübersichtlich und ungenau. - Die bisher inoffizielle Funktion Fieldnotes automatisiert an Twitter zu senden, wurde nun als fester Navigationspunkt unter “My Profile” etabliert. Bisher beschränkte sich die Funktionalität auf Fieldnotes, die von einem iPhone generiert wurden. Diese Einschränkung wurde entfernt, so dass auch per SMS gesendete Fieldnotes getwittert werden.
- Der an vielen Stellen diskutierte Bug, dass die Kilometerzahl von Trackables nicht automatisch aktualisiert wurde, ist nun behoben.
- Bug or feature? Seit Jahren gab es eine Möglichkeit unveröffentlichte Listings über die jeweilige Druckansicht zu betrachten. Dieses “undokumentierte Feature” wurde nun entfernt. Eigentlich schade.
In den Release Notes wird ein “großes Pocket-Query”-Projekt angesprochen, dass es nicht in diesen Release geschafft hat. Habe ich da was verpasst? Wer kann mich aufklären?

