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iPhone: Update für Groundspeaks Geocaching (2.2)

In der letzten Version von “Geocaching” hatte Groundspeak einige neue Funktionen, wie das Verwenden von Pocketqueries, eingebaut. Mit diesen neuen Funktionen waren aber auch eine große Zahl an Bugs hinzugekommen. So stürzte das Programm nach dem Laden einer PQ regelmäßig ab, ließ sich gar nicht erst starten und das Suchen eines Caches über den Wegpunkt funktionierte prinzipiell nicht.

Seit heute gibt es im Appstore die Version 2.2 von Geocaching, die in Bezug auf den Funktionsumfang nichts neues bietet, dafür wurden zahlreiche Fehler behoben. Das Suchen über den Wegpunkt funktioniert nun tadellos und der Download einer PQ verlief in einem ersten Test ohne Abstürze.
Insgesamt soll die App nun wieder deutlicher stabiler und zuverlässiger funktionieren. Wer weiterhin Probleme mit dem Start des Programms hat, sollte es einmal komplett löschen und wieder neu installieren.

iPhone - Groundspeaks Geocaching Version 2.2

iPhone: Update für Groundspeaks Geocaching (2.1)

Groundspeak hat mal wieder eine neue Version von “Geocaching” veröffentlicht. Neben ein paar Anpassungen am Aufbau und Design des Interface sind die wichtigsten Neuerungen:

  • Download von Pocketqueries
    Ermöglicht die Betrachtung von Cacheinformationen ohne Zugriff auf das Internet. Die Pocketqueries werden in unterschiedlichen Listen verwaltet, die bequem aufgerufen werden können. Der Download einer PQ erfolgt sofort, es gibt keine Wartezeit wie beim E-Mailversand.
    Zwei kleine Nachteile konnte ich bereits entdecken: Die Caches einer Pocketquery können nicht gemeinsam auf einer Karte dargestellt werden. Diese Funktion ist weiterhin auf die “normale” Suchanfrage beschränkt. Weiterhin können nur “aktuelle” Pocketqueries runtergeladen werden. Das heißt, dass lediglich PQs auswählbar sind, die in “der letzten Zeit” schonmal ausgeführt wurden. Welcher genaue Zeitraum dahinter steckt, konnte ich bisher nicht rausfinden.
  • Wegpunkte
    Innerhalb der Karte ist es nun möglich Wegpunkte anzulegen und anzusteuern. Damit wird auch die Lösung von Multi-Caches möglich. Die Wegpunkt-Funktionalität ist sehr einfach gehalten. Es gibt keine zentrale Liste zur Verwaltung der Wegpunkte und es gibt auch keine unterschiedlichen Typen, einmal angelegte Wegpunkte lassen sich nicht anpassen. Zudem werden in Multi-Caches hinterlegte Additional Waypoints weiterhin nicht angezeigt.
    Ich vermute, dass Groundspeak die Wegpunktfunktionalität in einer der nächsten Versionen weiter ausbauen wird.
  • Neue Kartentypen – Straßenkarte, Topokarte und Satellitenbild
    Für die drei Kartendarstellungen können jetzt unterschiedliche Quellen ausgewählt werden. In Deutschland sind die Auswahlmöglichkeiten jedoch stark eingeschränkt bzw. es gibt keine. Für die Topokarte wird auf Opencyclemap und bei den Satellitendaten auf Microsoft Virtual Earth zurückgegriffen. Nur bei der Straßenkarte kann man zwischen Openstreetmap und Virtual Earth wählen.

Insgesamt ein weiterer positiver Schritt nach vorn. Gleichzeitig wird aber deutlich, dass das iPhone mit der Verwaltung größerer Mengen an Cachedaten Probleme hat. Wie auch iGeocacher ist Geocaching nach dem Laden einer PQ direkt zwei mal abgestürzt.

iPhone: Update für GeoCaching Buddy (V3.0)

Mit GeoCaching Buddy lassen sich Berechnungen für die Stationen eines Caches komfortabel durchführen, indem man die Formeln zuvor eingibt und dann nach und nach die gefundenen Variablen in das Programm einträgt. Bisher hatte das Programm vor allem zwei Schwächen. Ein Manko ist die relativ zeitaufwändige Eingabe der Formeln über das iPhone. Nutzt man das iPhone für die Darstellung der Cachebeschreibung, dann zerrt vor allem der permanente Wechsel zwischen den Programmen an den Nerven.

Heute wurde die Version 3.0 des GeoCaching Buddy veröffentlicht, die einen ersten Grundstein zur Lösung dieser Schwächen beinhaltet. Die wichtigsten Änderungen kurz zusammengefasst:

  • “Easy Edit Mode” – Editieren von Cache-Informationen über einen Webservice. Ermöglicht schnelle und einfache Bearbeitung der Cachedetails (z.B. auch Copy&Paste von GC.com). Voraussetzung: PC und iPhone sind im gleichen WLAN-Netz eingebunden
  • Bessere Erreichbarkeit von Notizen zu den einzelnen Wegpunkten
  • In den Formeln können nun auch Buchstabenwerte und römische Zahlen berechnet werden
  • Diverse kleinere Optimierungen am Interface

Die kompletten Release notes gibt es auf der Website des Programms.

Der neue “Easy Edit Mode” erweist sich als außerordentlich praktisch – auch wenn ich noch ein paar Kleinigkeiten zu meckern habe. Auf dem iPhone muss zunächst ein Cache ausgewählt oder angelegt werden. Nach dem Start des Webservice wird die IP-Adresse des iPhone angezeigt. Gibt man diese Adresse in den Browser ein, wird eine übersichtliche Webseite angezeigt. Hier kann man nun per Copy&Paste unter anderem die Koordinaten, die Cachebeschreibung rein kopieren und die Formeln der Wegpunkte anlegen. Dabei zeigt sich das Programm sehr tolerant, so dass die Pflege der Formeln überraschend unkompliziert verläuft. Etwas umständlich ist, dass man über das Webinterface keine neuen Caches anlegen oder auswählen kann. Hat man also einen Cache eingepflegt, muss man das iPhone zur Hand nehmen, einen anderen Cache auswählen und dort dann wieder den Webservice starten. Das muss auch komfortabler gehen.

Die neue Möglichkeit innerhalb vom GC-Buddy auf die eigentliche Cachebeschreibung zurückgreifen zu können, erleichtert das Cachen unterwegs sehr. Insgesamt ist der “Easy Edit Mode” über den integrierten Webservice ein großer technischer Sprung nach vorn, der mich hoffen lässt, dass es in nicht allzu langer Zeit vielleicht auch ein Tool zum Import von GPX-Dateien geben wird.

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