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Alle Beiträge mit dem Tag Geocaching

iPhone: Update für Groundspeaks Geocaching – Version 4.0

05. Juli 2010 Geocaching, Software, iPhone 1 Kommentar Bookmark

Nach langer Zeit gibt es mal wieder ein Update für Groundspeaks Geocaching Applikation für das iPhone. Die App “Geocaching” liegt in der Version 4.0 vor. Neben der Tatsache, dass die Optik der Anwendung komplett überarbeitet wurde, erscheint sie im ersten Eindruck deutlich schneller und stabiler.

Erweitert wurde die App vor allem im Bereich des Loggen von Caches. Neben dem Ablegen und Entnehmen von Trackables kann einem Log nun auch ein Foto hinzugefügt werden. Zudem kann man sich ab sofort zu jedem Cache Notizen machen. Ein kleiner Schritt in Richtung Multi-Cache-Unterstützung, aber nichts, was den Geocaching Buddy ersetzen könnte.
Erwähnenswert ist sicherlich auch die Tatsache, dass als Kartenquelle nun auch Google-Maps verfügbar ist. Gerade in Bereichen mit schlecht gepflegter Openstreetmap ein Vorteil.
Ein Fortschritt in Sachen Nutzbarkeit ist sicherlich auch die neue Funktion, die Caches einer Pocket Queries auf der Karte darstellen zu lassen. Dies war bisher nur bei Online-Suchen möglich.

Alle Änderungen und Neuerungen zusammengefasst:

  • Neu: Loggen von Trackables
  • Neu: Ein Foto kann einem Log angehängt werden
  • Neu: Google-Maps-Integration
  • Neu: Notizfunktion für jeden Cache
  • Neu: Darstellung von Pocket Queries in einer Karte
  • Neu: Anzeige des eigenen Trackable-Inventars
  • Neu: Verwendung der Heimat-Koordinaten für die Suche
  • Update: Redesign der Programmoberfläche
  • Update: Diverse Bugfixes im Umgang mit Pocket Queries
  • Update: Veränderte Darstellung und Verwaltung von Logs bzw. Fieldnotes

Das Update kann wie immer kostenlos herunter geladen werden. Alle, die “Geocaching” noch nicht besitzen, können es zum nicht sehr günstigen, aber dennoch fairen Preis von 7,99€ im Appstore kaufen.

Es wird der Adobe Flash Player benötigt und im Browser muss Javascript aktiviert sein..

Update bei Geocaching.com Juni 2010 – I Like

03. Juni 2010 Geocaching Keine Kommentare Bookmark

In der letzten Nacht gab es bei GC.com mal wieder ein nennenswertes Update mit einigen interessanten Neuerungen aber auch einigen neuen Bugs im Layout.

Eine der wichtigsten Neuerungen ist die Lokalisierung der Plattform in weitere Sprachen. Zunächst werden Deutsch, Französisch, Portugiesisch, Tschechisch und Schwedisch angeboten. Groundspeak selbst bezeichnet die Übersetzung als “work in progress”. Soll heißen, dass bisher nur zentrale Elemente der Seite übersetzt wurden und die Lokalisierung stetig weiter entwickelt wird.
Eine Anpassung der Sprache ist unter “Manage Account Preferences” möglich.

Die zweite nennenswerte Neuerung ist die Einführung eines Facebook “Like”-Buttons auf den Seiten der Cachelistings. Nutzer von Facebook können zukünftig angeben, dass ihnen ein Cache “gefällt”. Einerseits wird dies auf den Cachelistings angezeigt, andererseits taucht dies auch im jeweiligen Facebook-Profil auf. Ob man nun Facebook mag oder nicht, ist die Einführung von Funktionen des Socialweb logische Konsequenz der Entwicklung digitaler Medien. Groundspeak hat den Trend da bisher eindeutig verpennt. Gerade die Facebookverrückten Amerikaner werden die Funktion sicherlich intensiv nutzen.

Wer seine nicht reisenden Travelbugs und Geocoins bisher in einem nicht aktiviertem Cachelisting aufhebt damit das “Inventory” nicht überquillt, hat nun die Möglichkeit eben diese Trackables als “Collectibles” zu markieren. So ganz hat sich mir die neue Funktion noch nicht erschlossen, aber das wird sich wohl durch die erste Nutzung ergeben.

Weitere Informationen zum Update gibt es bei der Kescherbande, die kompletten Releasenotes gibt es wie immer im blauen Forum.

Schöner Cachen – Teil 1

11. Mai 2010 Geocaching Keine Kommentare Bookmark

Irgendwie komme ich in letzter Zeit viel zu selten zum Bloggen. Dabei haben sich in den letzten Monaten doch ein paar Caches angesammelt, die sich wirklich lohnen. Einige lohnen sich, weil sie eine besonders gut ausgearbeitete Geschichte haben, andere weil sie eine sehenswerte Wanderung beinhalten und wiederum andere haben Verstecke, bei denen sich die Owner besonders nette Verstecke ausgedacht haben. Daher hier jetzt ganz unsortiert und ohne großes Brimborium einige Dosen, die ich euch ans Herz legen möchte:

Der 1000. Fall ! Das A.H. Erlebnis at night – GC1HYWB

Ein super ausgearbeiteter Nachtcache rund um einen fiktiven Kriminalfall östlich von Düsseldorf. Die Stationen sind zum Teil sehr aufwendig und mit viel Liebe zum Detail erarbeitet. Einzig das Final fällt sowohl vom Versteck als auch von der Location her ein wenig ab. Leider leidet der Cache seit einiger Zeit an immer wieder zerstörten oder entwendeten Stationen, so dass er vor einiger sogar archiviert wurde. Aus dem Archiv wurde er aber glücklicherweise inzwischen wieder heraus geholt. Machen!

Zur Wiebkes ihr’m 30. Jebochtztach – GC1ZENZ

Ehrlich gesagt hatte ich bei der Veröffentlichung des Caches einige Bedenken. Ein Owner mit bis dahin gerade mal um die dreißig gefundenen Caches. Und dann platzieren die auch noch einen Multi in einem der attraktivsten Waldgebiete Düsseldorfs. Welch Platzverschwendung. Was dann aber kam überraschte. Stimmige Wegführung, fordernde und zugleich faire Aufgaben und abwechslungsreiche Stationen führten zu einem sehr schön versteckten Final. Manch langjähriger “Profi” legt da deutlich ödere Multis. Insgesamt kein Meisterwerk aber ein echtes Positivbeispiel dafür, dass auch Anfänger sehr gelungene Caches verstecken können.

DROP ZONE – Hinter feindlichen Linien (LP-NC) – GC200MX

Nördlich von Beckum liegt die “Drop Zone” von Agent Sunny. Der überregional bekannte Nachtcache wartet mit kreativen Stationen, ein paar kleineren Lostplaces und einer außergewöhnlichen Finallocation auf. Über weite Strecken benötigt man eine Wathose, wenn man nicht vollkommen nass werden möchte. Die Cachebeschreibung verharmlost da fast noch. An einigen Stellen waren meine Oberschenkel trotz meiner etwa 1,90m unter Wasser. Besonderer Reiz für mich: Wir haben diesen Cache mitten im Winter bei Temperaturen um die minus 10°C gesucht und hatten uns als preiswerte Alternative zu einer Wathose NVA-Schutzanzüge bei Ebay besorgt (super Preis-/Leistungsverhältnis!). Leider passten meine Wanderstiefel Größe 46 1/2 nicht in die Plastikhose, so dass ich fast den gesamten Cache nur mit zwei Paar Socken und einer zentimeterdicken Plastiksohle absolvieren musste. Aber umso extremer die körperliche Herausforderung, desto intensiver das Erlebnis.
Der Cache wird letztlich durch die kreativen Stationen, körperlichen Herausforderungen und interessanten Locations zu etwas Besonderem. Ein paar Abstriche gibt es aber doch. Die Wegführung ist etwas wirr und verläuft mehr oder weniger im Zickzack, was zwischenzeitlich schon etwas irritierte. Ich hatte die Vorstellung, dass man sich bei diesem Cache auf einem Lostplace-Gelände bewegt. Dem ist allerdings nicht so. Vielmehr kommt man während des Verlaufs an ein paar kleineren Lostplaces vorbei. In dieser Hinsicht war ich leicht enttäuscht. Wer den Cache aber nicht mit der Erwartung aufsucht, eine wahnsinnig spannendes Lostplacegelände zu besuchen, wird auch so sicherlich sehr viel Spaß haben.

Groundspeak bloggt

05. Mai 2010 Geocaching 1 Kommentar Bookmark

Vor einiger Zeit hat man bei Groundspeak eine Vollzeitkraft für den Bereich Social Media gesucht. Diese ist nun gefunden, Geocaching.com steigt endlich in die aktive Kundenkommunikation ein.

Neben dem neuen offiziellen Geocaching.com-Blog mit dem Namen “Latitude 47″ wird sich ein Herr Divines zukünftig auch um Twitter, Facebook und Flickr kümmern. Laut Eröffnungspost vom CEO persönlich, wird man im Blog besondere Geocaching-Geschichten erzählen. Ich hätte mir ja eigentlich auch einen Blick hinter die Kulissen gewünscht. Einblicke in die zukünftige Entwicklung der Website oder ähnliches. Aber mal sehen wie sich das entwickelt.

Ich bin gespannt ob Groundspeak durch diese Maßnahmen seine Kommunikation zukünftig etwas besser hin bekommt.

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