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Schöner Cachen – Teil 1

Irgendwie komme ich in letzter Zeit viel zu selten zum Bloggen. Dabei haben sich in den letzten Monaten doch ein paar Caches angesammelt, die sich wirklich lohnen. Einige lohnen sich, weil sie eine besonders gut ausgearbeitete Geschichte haben, andere weil sie eine sehenswerte Wanderung beinhalten und wiederum andere haben Verstecke, bei denen sich die Owner besonders nette Verstecke ausgedacht haben. Daher hier jetzt ganz unsortiert und ohne großes Brimborium einige Dosen, die ich euch ans Herz legen möchte:

Der 1000. Fall ! Das A.H. Erlebnis at night – GC1HYWB

Ein super ausgearbeiteter Nachtcache rund um einen fiktiven Kriminalfall östlich von Düsseldorf. Die Stationen sind zum Teil sehr aufwendig und mit viel Liebe zum Detail erarbeitet. Einzig das Final fällt sowohl vom Versteck als auch von der Location her ein wenig ab. Leider leidet der Cache seit einiger Zeit an immer wieder zerstörten oder entwendeten Stationen, so dass er vor einiger sogar archiviert wurde. Aus dem Archiv wurde er aber glücklicherweise inzwischen wieder heraus geholt. Machen!

Zur Wiebkes ihr’m 30. Jebochtztach – GC1ZENZ

Ehrlich gesagt hatte ich bei der Veröffentlichung des Caches einige Bedenken. Ein Owner mit bis dahin gerade mal um die dreißig gefundenen Caches. Und dann platzieren die auch noch einen Multi in einem der attraktivsten Waldgebiete Düsseldorfs. Welch Platzverschwendung. Was dann aber kam überraschte. Stimmige Wegführung, fordernde und zugleich faire Aufgaben und abwechslungsreiche Stationen führten zu einem sehr schön versteckten Final. Manch langjähriger “Profi” legt da deutlich ödere Multis. Insgesamt kein Meisterwerk aber ein echtes Positivbeispiel dafür, dass auch Anfänger sehr gelungene Caches verstecken können.

DROP ZONE – Hinter feindlichen Linien (LP-NC) – GC200MX

Nördlich von Beckum liegt die “Drop Zone” von Agent Sunny. Der überregional bekannte Nachtcache wartet mit kreativen Stationen, ein paar kleineren Lostplaces und einer außergewöhnlichen Finallocation auf. Über weite Strecken benötigt man eine Wathose, wenn man nicht vollkommen nass werden möchte. Die Cachebeschreibung verharmlost da fast noch. An einigen Stellen waren meine Oberschenkel trotz meiner etwa 1,90m unter Wasser. Besonderer Reiz für mich: Wir haben diesen Cache mitten im Winter bei Temperaturen um die minus 10°C gesucht und hatten uns als preiswerte Alternative zu einer Wathose NVA-Schutzanzüge bei Ebay besorgt (super Preis-/Leistungsverhältnis!). Leider passten meine Wanderstiefel Größe 46 1/2 nicht in die Plastikhose, so dass ich fast den gesamten Cache nur mit zwei Paar Socken und einer zentimeterdicken Plastiksohle absolvieren musste. Aber umso extremer die körperliche Herausforderung, desto intensiver das Erlebnis.
Der Cache wird letztlich durch die kreativen Stationen, körperlichen Herausforderungen und interessanten Locations zu etwas Besonderem. Ein paar Abstriche gibt es aber doch. Die Wegführung ist etwas wirr und verläuft mehr oder weniger im Zickzack, was zwischenzeitlich schon etwas irritierte. Ich hatte die Vorstellung, dass man sich bei diesem Cache auf einem Lostplace-Gelände bewegt. Dem ist allerdings nicht so. Vielmehr kommt man während des Verlaufs an ein paar kleineren Lostplaces vorbei. In dieser Hinsicht war ich leicht enttäuscht. Wer den Cache aber nicht mit der Erwartung aufsucht, eine wahnsinnig spannendes Lostplacegelände zu besuchen, wird auch so sicherlich sehr viel Spaß haben.

Der Weg ist das Ziel – Wandercaches rund um Düsseldorf

13. Oktober 2009 Geocaching 4 Kommentare

Lange Zeit galt unter den meisten Geocachern der Leitspruch “Der Weg ist das Ziel”. Mit wachsender Bekanntheit des Hobbys und der zunehmenden Beliebtheit von Mitnahmetradis und Wikipediamysteries gerät dieser ursprüngliche Grundgedanke des Geocaching immer mehr in Vergessenheit. Eigentlich ist das eine Schande.

Ich hatte mir für die Zeit nach dem Fund meines tausendsten Cache vorgenommen, bei den nächsten fünfzig Caches keinen einzigen Tradi zu suchen. Das vor allem, weil ich von meinen Traditouren immer häufiger genervt nach Hause kam. Als wir dann im September zwei Wochen Urlaub hatten und das Wetter uns auch noch Non-Stop Sonne bescherte, haben wir uns einige längere Wandermultis (ab 8  Kilometer Länge) vorgenommen, bei denen eben nicht der Punkt für die Statistik im Vordergrund steht, sondern der Weg das eigentliche Ziel ist.

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1000 Caches in 1147 Tagen

10. August 2009 Geocaching 2 Kommentare

1000 FindsNun haben wir es also auch geschafft. Wir haben eintausend Caches geloggt und dafür etwas mehr als drei Jahre gebraucht. Sonderlich schnell ist das nicht, aber das ist uns auch nicht wirklich wichtig. Wichtiger sind für mich zum Beispiel die vielen schönen Stunden, die ich durch Geocaching in der Natur mit meiner Frau, meiner Familie und Freunden verbracht habe. Ich habe durch Geocaching viele interessante Orte entdecken können und mich an so manch ausgefallener Versteckidee erfreut. Das ist, was mir an Geocaching so gefällt und warum ich damit auch so schnell nicht aufhören werde.

Wanderungen durch schöne Wälder gespickt mit kreativen Stationen und einem ordentlichen Final haben uns schon immer am besten gefallen. Und so haben wir uns dann auch einen entsprechenden Cache ausgewählt. Der Multi “Die Werkzeugkiste” von patschek liegt am Rand der Haard, einem attraktiven Waldgebiet südöstlich von Haltern. Der Cache verlangte uns so einiges ab, so dass wir für die Begleitung durch die Teams Pherenike und Hunterings sehr dankbar waren.
Letztlich hatten wir einen sehr schönen Tag mit einem tollen Cache und der netten Begleitung, die uns am Ende dann noch mit einem Piccolo beglückwünschte.

Wir freuen uns auf die nächsten 1000!

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