Alle Beiträge mit dem Tag Dont’s
Additional Hints: Iberefg xrvar Uvagf
Stell dir vor du stehst mitten in der Stadt, es ist kalt, es regnet. Du suchst seit einer halben Stunde nach diesem Mikro. Du bist gefrustet, könntest aufgeben aber du willst diesen Cache jetzt unbedingt finden. Dein Blick fällt auf den unteren Teil der Cachebeschreibung. Dort steht hinter Additional Hints:
Iberefg xrvar Uvagf
Deine Finger zittern, du bist völlig durchnässt vom Regen. Voller Vorfreude fängst du an zu Entschlüsseln. Buchstabe für Buchstabe. Nach zwei Minuten hast du es endlich raus:
Vorerst keine Hints
Entnervt wirfst du den Zettel in die Mülltonne und holst dir aus Frust einen völlig überteuerten Kaffee beim Starbucks. Mit Sahne.
So oder so ähnlich geht es täglich hunderten von Cachern, die sinnfreie Hinweise á la “Der Cache ist so einfach, da brauchst du nicht wirklich einen Hint” oder “Wer das liest ist doof” übersetzen müssen.
Doch das muss nicht sein! Was viele anscheinend nicht wissen: Das Feld “Additional Hints” ist kein Pflichtfeld.
Wenn man also nichts zu sagen hat oder nichts sagen will: Einfach mal ganz entspannt das Feld leer lassen.
Tupper in Mülltüte an Plastiktüte
Ich weiß, eigentlich sollte man davon ausgehen, dass inzwischen der größte Teil der Geocacher weiß, dass Tüten um eine Dose im Grunde nur schaden.
Bei einem meiner letzten Ausflüge durfte ich mal wieder eine Plastiktüte aus einem Baumstupf ziehen, in der sich ein nasser, versiffter Müllsack mit Tupperdose befand. Auch Jens vom Geocaching-Blog berichtete vor kurzem noch von ähnlichen Erfahrungen. Man kann es also wohl nicht oft genug sagen:
Liebe Cache-Owner: Bitte keine Plastiktüten, Mülltüten oder ähnliches um einen Cache wickeln.
Warum? Seit Anbeginn des Geocaching hält sich das Gerücht, eine Tüte würde den eigentlichen Cache trocken und sauber halten. Aber genau das Gegenteil ist der Fall. Einmal in das “Tütenkonstrukt” eingedrungene Feuchtigkeit verbleibt in der Tüte und spätestens dann fängt eine möglicherweise nicht hundertprozentig dichte Dose an, Feuchtigkeit zu ziehen. Sind Tüte und Dose erst mal feucht, so ist spätestens beim nächsten Fund beides mit Dreck verschmiert, der sich dann auch hartnäckig hält. Auch allerlei Getier fühlt sich in diesem Milieu sehr wohl. Ist die Dose dann vielleicht auch noch in einer steinigen Umgebung versteckt, so ist die Tüte in der Regel dann auch nach wenigen Funden vollkommen durchlöchert. Was bleibt ist ein labberiger, feuchter und dreckiger Fetzen Plastik, der um eine schmierige Dose gewickelt ist.
Die einfachste und beste Alternative ist eine hochwertige, dichte Dose. Geeignet sind vor allem Lock & Lock oder Clip & Close Plastikdosen, Munitionskisten oder PET-Rohlinge. Diese Behältnisse können locker einige Jahre in der Natur liegen, ohne dass sie undicht oder von Tieren zernagt werden.