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Tupper in Mülltüte an Plastiktüte

06. Oktober 2008 Geocaching Keine Kommentare

MülltütencacheIch weiß, eigentlich sollte man davon ausgehen, dass inzwischen der größte Teil der Geocacher weiß, dass Tüten um eine Dose im Grunde nur schaden.

Bei einem meiner letzten Ausflüge durfte ich mal wieder eine Plastiktüte aus einem Baumstupf ziehen, in der sich ein nasser, versiffter Müllsack mit Tupperdose befand. Auch Jens vom Geocaching-Blog berichtete vor kurzem noch von ähnlichen Erfahrungen. Man kann es also wohl nicht oft genug sagen:

Liebe Cache-Owner: Bitte keine Plastiktüten, Mülltüten oder ähnliches um einen Cache wickeln.

Warum? Seit Anbeginn des Geocaching hält sich das Gerücht, eine Tüte würde den eigentlichen Cache trocken und sauber halten. Aber genau das Gegenteil ist der Fall. Einmal in das “Tütenkonstrukt” eingedrungene Feuchtigkeit verbleibt in der Tüte und spätestens dann fängt eine möglicherweise nicht hundertprozentig dichte Dose an, Feuchtigkeit zu ziehen. Sind Tüte und Dose erst mal feucht, so ist spätestens beim nächsten Fund beides mit Dreck verschmiert, der sich dann auch hartnäckig hält. Auch allerlei Getier fühlt sich in diesem Milieu sehr wohl. Ist die Dose dann vielleicht auch noch in einer steinigen Umgebung versteckt, so ist die Tüte in der Regel dann auch nach wenigen Funden vollkommen durchlöchert. Was bleibt ist ein labberiger, feuchter und dreckiger Fetzen Plastik, der um eine schmierige Dose gewickelt ist.

Die einfachste und beste Alternative ist eine hochwertige, dichte Dose. Geeignet sind vor allem Lock & Lock oder Clip & Close Plastikdosen, Munitionskisten oder PET-Rohlinge. Diese Behältnisse können locker einige Jahre in der Natur liegen, ohne dass sie undicht oder von Tieren zernagt werden.

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