iPhone: Update für Groundspeaks Geocaching (2.0)
Gestern noch angekündigt, heute schon auf dem iPhone: Groundspeaks Geocaching in der Version 2.0.
Die Anwendung wurde insgesamt optisch aufpoliert, das Interface optimiert und als fünfte Sprache unterstützt die Anwendung nun auch Japanisch. Zentrales neues Feature ist allerdings die Kartenfunktion.
Das besondere daran ist, dass die Kartendarstellung in das App integriert ist. Bei allen anderen mir bekannten iPhone-Anwendungen wird auf die Google-Maps-Applikation zurückgegriffen, was immer zum Verlassen des zuvor geöffneten Programms führte. Geocaching umschifft diese Hürde indem es nicht Googlekarten anzeigt sondern allen Anscheins nach das Datenmaterial von Openstreetmap nutzt. Das könnte in bisher schlecht erfassten Regionen sicherlich dazu führen, dass die Kartendarstellung für den Nutzer unbrauchbar wird. Insgesamt erweist sich die Karte in ersten Tests allerdings als komfortabel und schnell.
Die Karten lassen sich einerseits zur Anzeige der Suchergebnisse und andererseits zur Navigation nutzen. Dabei präsentiert sich die Anwendung nicht im GC.com typischen Design. Caches werden nicht mit den gewohnten Icons dargestellt, man greift auf die von Google bekannten farbigen Tropfen zurück. Theoretisch gibt es die Möglichkeit zwischen einer Straßen- und Reliefkarte umzuschalten. Welche Basis der Reliefkarte hat ist mir nicht ganz klar, jedoch erscheint sie mir in Deutschland weitestgehend unbrauchbar weil sie einerseits die Höhen nicht besser darstellt und zweitens auf den ersten Blick recht ungenau wirkt.
In der Karte lässt sich jeder Cache wie von GC.com gewohnt anklicken, woraufhin einige Basisinformationen angezeigt werden. Ein weiterer Klick führt zu den detaillierten Cache-Informationen. Auch die Navigation erfolgt ab sofort initial immer über die Karte. Nach dem Start der Navigation werden der Cache und die eigentliche Position dargestellt und auch laufend aktualisiert. Bevorzugt man die Kompassdarstellung, so kann man jederzeit zwischen beiden Ansichten wechseln. Einziges und nicht ganz unerhebliches Manko: Bei jedem Wechsel zwischen Kompass und Karte werden die Kartendaten neu heruntergeladen. Das Zwischenspeichern der Grafiken hätte hier deutliche Vorteile in Sachen Performance und Usability gebracht.
Insgesamt erscheinen mir die Neuerungen sinnvoll und gut umgesetzt. Die Tatsache, dass das Programm nach dreimal Umschalten der Kartenansicht und zwei Suchanfragen abgestürzt ist, ignoriere ich jetzt erst mal…
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