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iPhone: Update für GeoCaching Buddy (V3.0)

Mit GeoCaching Buddy lassen sich Berechnungen für die Stationen eines Caches komfortabel durchführen, indem man die Formeln zuvor eingibt und dann nach und nach die gefundenen Variablen in das Programm einträgt. Bisher hatte das Programm vor allem zwei Schwächen. Ein Manko ist die relativ zeitaufwändige Eingabe der Formeln über das iPhone. Nutzt man das iPhone für die Darstellung der Cachebeschreibung, dann zerrt vor allem der permanente Wechsel zwischen den Programmen an den Nerven.

Heute wurde die Version 3.0 des GeoCaching Buddy veröffentlicht, die einen ersten Grundstein zur Lösung dieser Schwächen beinhaltet. Die wichtigsten Änderungen kurz zusammengefasst:

  • “Easy Edit Mode” – Editieren von Cache-Informationen über einen Webservice. Ermöglicht schnelle und einfache Bearbeitung der Cachedetails (z.B. auch Copy&Paste von GC.com). Voraussetzung: PC und iPhone sind im gleichen WLAN-Netz eingebunden
  • Bessere Erreichbarkeit von Notizen zu den einzelnen Wegpunkten
  • In den Formeln können nun auch Buchstabenwerte und römische Zahlen berechnet werden
  • Diverse kleinere Optimierungen am Interface

Die kompletten Release notes gibt es auf der Website des Programms.

Der neue “Easy Edit Mode” erweist sich als außerordentlich praktisch – auch wenn ich noch ein paar Kleinigkeiten zu meckern habe. Auf dem iPhone muss zunächst ein Cache ausgewählt oder angelegt werden. Nach dem Start des Webservice wird die IP-Adresse des iPhone angezeigt. Gibt man diese Adresse in den Browser ein, wird eine übersichtliche Webseite angezeigt. Hier kann man nun per Copy&Paste unter anderem die Koordinaten, die Cachebeschreibung rein kopieren und die Formeln der Wegpunkte anlegen. Dabei zeigt sich das Programm sehr tolerant, so dass die Pflege der Formeln überraschend unkompliziert verläuft. Etwas umständlich ist, dass man über das Webinterface keine neuen Caches anlegen oder auswählen kann. Hat man also einen Cache eingepflegt, muss man das iPhone zur Hand nehmen, einen anderen Cache auswählen und dort dann wieder den Webservice starten. Das muss auch komfortabler gehen.

Die neue Möglichkeit innerhalb vom GC-Buddy auf die eigentliche Cachebeschreibung zurückgreifen zu können, erleichtert das Cachen unterwegs sehr. Insgesamt ist der “Easy Edit Mode” über den integrierten Webservice ein großer technischer Sprung nach vorn, der mich hoffen lässt, dass es in nicht allzu langer Zeit vielleicht auch ein Tool zum Import von GPX-Dateien geben wird.

Es wird der Adobe Flash Player benötigt und im Browser muss Javascript aktiviert sein.

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Kommentare

  1. Macfuddl meint:

    Inzwischen gibt es ein Tool zum Import von GPX-Files.

    Es nennt sich einfach “Caching”, ist über den App-Store zu bekommen, kostet aber leider 5,49 Euro.

    Dafür funktioniert es auch recht gut.

    GPS-Import funktioniert über das eigene WLAN mit einem kleinen Java-Programm oder über eine beliebige URL.

    Die Seite des Entwicklers ist http://caching.töttö.fi/

    30. Mai 2009 (20:25)
  2. Gut das kann iGeocacher auch schon seit geraumer Zeit. Soweit ich das überblicken kann, kann “Caching” aber eben keine Formeln lösen etc. oder? Also genau das, was Geocaching Buddy ausmacht.

    31. Mai 2009 (11:33)

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