Geocaching und Heuschnupfen
Heuschnupfen scheint mir inzwischen genauso fest mit dem Frühling verbunden wie Zecken, gemütliche Grillabende und dass Einmotten der Winterjacke. So häuften sich in den letzten Wochen auch in Twitter die Meldungen, dass der ein oder andere naturverliebte Geocacher völlig fertig in der Wohnung oder auf der Arbeit hockte. Bis dahin war ich selbst aber noch relativ wenig betroffen. Jetzt wo die Gräser mit aller Kraft versuchen sich zu vermehren, ist der verhasste Heuschnupfen auch bei mir angekommen: Geschwollene Nase, ständiger Niesreiz und ein Körper, der permanent seine halbe Kraft darauf verwendet, eine nicht vorhandene Krankheit abzuwehren. Da helfen auch Zinkpräparate und Cetirizin nur marginal.
Das ist nicht nur äußerst unangenehm und frustrierend sondern beeinflusst auch mein Verhalten, was Geocaching betrifft, deutlich. Wo andere an einem wunderschönen Sonntagnachmittag ausgedehnte Spaziergänge oder Radtouren durch Wiesen und Wälder unternehmen, überlege ich es mir gleich dreimal, ob ich meinen Tag nicht lieber in der Wohnung verbringe. Abends nach der Arbeit noch mal eben den neuen Tradi suchen? Nee, da guck ich mir doch lieber eine DVD an und hoffe, dass es bald mal wieder so richtig heftig gewittert. So ist im Frühling jeder Tag ein kleiner Kampf zwischen der Lust dem Hobby nachzugehen und der Vernunft, den eigenen Körper zu schonen. Eigentlich echt schade, hat sich das eigentlich doch so schöne Frühjahr zu meiner meist gehassten Jahreszeit entwickelt. Und so freue ich mich jetzt schon wieder auf den Herbst und den Winter, wo mich die Pollen in Ruhe lassen und die Zecken und Mücken Winterschlaf halten.
Seid ihr auch vom Heuschnupfen geplagt? Wie geht ihr mit euren Allergien um und wie bekommt ihr Geocaching damit in Einklang?
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Jaja, das Problem mit den Pollen kenne ich auch…Letztens mit dem Rad nen schönen Multi entlang eines Kirschblütenfelds. (eigentlich bin ich dagegen garnet allergisch??)Hatte fast dauerhaft ne laufende Nase und tränende Augen. Hab deswegen auch vorzeitig abgebrochen und muss mal gucken wann ich den fertig mache.
Vor allem Haselnuss, Birke und Roggen sind eine wahre Freude, schon seit Jahren.
Habe so ziemlich alle Mittelchen durch und greife zu einem Loratadin-Präparat in Kombination mit Akupunktur. Damit lässt es sich ganz gut aushalten. Cetrizin hat bei mir überhaupt nicht geholfen, von Terfenadin gab es Herzrhythmusstörungen. Ganz wichtig: Haarewaschen vor dem ins Bettgehen!
In der Bude bleibe ich mittlerweile nicht mehr, denn schlechte Laune war noch schlimmer als Heuschnupfen.
Jep,
auch ich bin ein Leidensgenosse ….
Im Moment lässt mich der Schnupfen einigermaßen in Ruhe
, dafür schlägt es mir immer mehr auf die Bronchien
. Grundsätzlich habe ich immer alles beim Cachen dabei (Tabletten, Augentropfen, Asthmaspray und etwas für die Haut gegen evtl. Ausschlag). Und wenn es ganz schlimm ist, dann verzichte ich derzeit auch ich auf die ein oder andere Dose (das fällt allerdings echt schwer…..). Noch 4-6 Wochen, dann dürfte der Spuk bei mir hoffentlich vorbei sein, dann kann ich wieder richtig zuschlagen
.
Grüße & gute Besserung aus Bingen Heiko aka Grauer Star
Auch ich gehöre zu den Kandidaten mit Heuschnupfen… Aber ich hänge damit auch noch in den Bäumen rum. Naseputzen wird so zum ganz besonderen Erlebnis
(Andere haben Höhenangst…)
Aber eigentlich bekomme ich das ganze mit Cetirizin noch ganz gut in den Griff, wobei es dieses Jahr durch die schnelle Wärme schlimmer war als sonst! Dann hilft mir zusätzlich noch ein Nasenspray (Vividrin akut), aber diesen Herbst werde ich mich auch mal mit einer Desensibilisierung beschäftigen…
Ich hab keine Lust das da nachher noch Asthma rauskommt!
Viele Grüße und gute Besserung!
Markus vom Team MundS
Tja, ich gehöre auch zu den Kandidaten, die ziemlich arg durch Heuschnupfen und allergisches Asthma geplagt sind. Frühblüher und Kreuzallergien gegen einige Lebensmittel. Allerdings lasse ich mich dadurch nicht vom Dosensuchen abhalten
In diesem Jahr ist es mit den Pollen allerdings wesentlich schlimmer als in den vergangenen Jahren. Das liegt wohl daran, dass fast alle Frühblüher auf einmal angefangen haben zu blühen und die Pollen sehr massiv und zahlreich umherflogen. Meine Medikamente haben leider überhaupt nicht angeschlagen, so dass ich jetzt etwas härtere, verschreibungspflichtige, Cortison-haltige Drogen einwerfe, damit gehts. Am meisten nervt mich die verstopfte Nase plus keine Luft kriegen, weil die Bronchien auch verstopft sind. Da kriegt man schonmal sowas wie Erstickungsgefühle, Scheißgefühl sage ich!
Doch heute regnet es ordentlich in Hamburg, mir gehts besser.
Ich habe mir vorgenommen, demnächst zu einem Heilpraktiker zu gehen und evtl. Akupunktur oder homöopathische Mittel zu versuchen, nachdem auch eine Desensibilisierung bei mir gescheitert ist. Ich finde, dass Heuschnupfen, etc. beim Dosensuchen ganz schön nervt. Ich bin froh, dass ich wenigstens gegen Gräser (noch) nicht allergisch bin. Dass ich keine Bananen und Kirschen und Nüsse essen kann, finde ich allerdings doof ;-(
Grüße aus Hamburg,
Annett
Ich habe das Glück (noch) keine Allergie ertragen zu müssen. Aber all diese Punkte vergisst man in der kalten Jahreszeit.
Ich drücke allen Betroffenen die Daumen, dass es ein paar warme, aber regnerische Tage im Sommer geben wird, in denen auch all die Allergiker ohne große Probleme zum Cachen gehen können.
Es grüßt Geo-meter vom Team-Jerichow