Eigene Caches verstecken

Hat Euch die Schnitzeljagd auf den Kindergeburtstagen damals auch so einen Heidenspaß bereitet? Oder habt Ihr eine solche vielleicht schon einmal selber für Eure Kinder oder jüngeren Geschwister vorbereitet? Vielleicht entwickelt Ihr ja selbst schon beim Ostereier verstecken eine diebische Freude dabei, euch besonders kniffelige Orte zum Verstecken auszudenken. Dann steht Ihr nach getaner Arbeit hämisch grinsend vor Eurem Versteck und reibt euch die Hände, während Ihr bei Euch denkt: „Da kommen die NIE drauf!“.

Dank der Erfindung des Geochachings braucht Ihr mit dieser Freude nicht bis zum nächsten Osterfest zu warten, sondern könnt das ganze Jahr über kleine Gegenstände verstecken und allen, die Freude am Suchen und Entdecken haben, damit kleine oder große Rätsel aufgeben. Alles was Ihr braucht, ist ein Profil bei Geocaching.com und eine gute Idee für das Versteck Eures Caches.

Eigene Caches verstecken

Die Auswahl der Verstecke ist unendlich

Entscheidet selbst wie sehr Ihr die Jäger Eures Schatzes den Ihr „vergrabt“ (im übertragenen Sinne) fordern möchtet. Die Größe Eures Caches ergibt sich oft aus dem Ort, an dem Ihr ihn verstecken möchtet. Wohnt Ihr in der Nähe eines Waldes, könnt Ihr den Cache zum Beispiel in luftiger Höhe an einem Baum anbringen. Achtet aber drauf, dass Ihr dabei keine Vögel beim Brüten stört, sonst gibt es Ärger mit dem ortsansässigen Förster.

Außerdem sollte das Finden des Caches nicht zu einem Ding der Unmöglichkeit ausarten. Kniffelig gerne, gebt such fleißigen Suchern ruhig ein paar Rätsel auf, wenn Ihr eine poetische Ader habt, vielleicht ja sogar in Form eines Gedichtes?

Ob auf mitten in der Pampa, wo sich sprichwörtlich Fuchs und Hase gute Nacht sagen, oder im tiefsten urbanen Großstadtgewimmel – die Umgebung zu entdecken stellt immer ein Abenteuer dar. Seid selbst der Initiator eines solchen Abenteuers und versteckt Euren Cache dort, wo so schnell keiner drauf kommt. Die diebische Freude ist die Eure.